Background Header

NAJUKOCHANSZA ULICZNICA

Die Vorstellung wird in polnischer Sprache abgehalten


11. & 12. Dezember 2018 - Forum III

Sondergastspiel

NAJUKOCHANSZA ULICZNICA c polnisches theater 250Die Eintrittspreise betragen einheitlich € 15,--/ ermäßigt € 12,--

Barbara Borzymowska ist Psychologin, Psychotherapeutin, Schriftstellerin, Dichterin, Zeichnerin, Mutter von 2 Töchtern, 4 Hunden und 1 Pferd. Sie beschäftigt sich seit einer Ewigkeit mit Tieren. Nachdem sie Samuel Dombrowski kennengelernt hatte, half sie ihm bei seinem Kampf um Tierrechte. Nach seinem Tod schrieb sie das Stück ”Geliebte Straßenstreunerin”

Jaroslaw Goral ist vor allem Theaterschauspieler. Nach dem Abschluss der Staatlichen Theaterhochschule spielte er in Jelenia Góra (Tuwim, Dostojewski, Shakespeare). Seine erste Rolle in der beliebten TV-Serie “Ballade über Janusz” brachte ihm großen Ruhm in Polen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Samuel Dombrowski war Jude, der das Konzentrationslager Auschwitz überlebt hat. In Auschwitz hat er sich versprochen, bis zum Ende des Lebens Tieren zu helfen, weil er von Menschen genug hatte. In Auschwitz hat er festgestellt, dass wenn Gott überhaupt existierte, dann wäre er bestimmt in einem KZ ermordet worden.

Sein Versprechen hielt Samuel bis zum Ende seines Lebens. Er half den Tieren auf jede erdenkliche Weise. Er hat natürlich immer Hunde zu Hause gehabt. Eine Hündin traf er in den Strassen von Moskau, sie war heimatlos und krank. Samuel nahm sie nach Deutschland mit, wo er lebte. Ihr Name war Orly, aber Samuel nannte sie sehr oft ”Straßenstreunerin von Moskau” und liebte sie über alles.

Das Monodrama ”Geliebte Straßenstreunerin” fängt mit Samuels Tod an. Im Gegensatz zu seinen Erwartungen wird Samuel von Gott geweckt, was ihn sehr unzufrieden macht. Zuerst versucht er, die Stimme Gottes zu ignorieren, dann zankt er mit Gott und richtet gegen ihn zahlreiche Vorwürfe, um sich schließlich mit Gottes Existenz anzufreunden.

”Geliebte Straßenstreunerin” rührt zutiefst, es ist kaum möglich das Stück ohne Tränen zu erleben. Das sind aber gute Tränen, die den Zuschauern innerliche Ruhe bringen. Und es sagt uns allen etwas – egal, ob wir ein Tier haben oder nicht.

 

 

Zurück zum Spielplan | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Tags: Schauspiel